Die Software gliedert sich in drei Bereiche. Der Hauptbestandteil ist ein dreidimensionales und am Monitor frei drehbares Modell einer Pflanzenzelle, das die Bestandteile und die Arbeitsweise einer Pflanzelle anschaulich vermittelt (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken). Per Mausklick können aus dem Menü Informationen zu den einzelnen Organellen aufgerufen werden (Abb. 2). Die jeweiligen Texte können auch über den Lautsprecher abgespielt werden.
Das Verständnis der Biologie auf der mikroskopischen Ebene erfordert einen sicheren Umgang mit einer Vielzahl von neuen Fachbegriffen, die zunächst erlernt werden müssen. Daher enthält die Software auch ein Glossar, in dem viele wichtige Begriffe im Zusammenhang leicht verständlich erklärt und miteinander verknüpft werden. Wichtige Fachbegriffe in den Informationstexten zu den Organellen (Abb. 2) sind mit der jeweiligen Erklärung im Glossar verknüpft. Dies fördert die selbstständige Erkundung des 3D-Modells durch die Schülerinnen und Schüler.
Das in den informierenden Bereichen der Software - 3D-Modell der Pflanzenzelle und Glossar - erlangte Wissen kann in einem umfangreichen Übungsteil, der mehr als zwanzig Tests enthält, auf die Probe gestellt und vertieft werden. Zudem besteht die Möglichkeit, mit einem Online-Werkzeug auf der Webseite www.cytologisch.de eigene Tests zu erstellen, herunterzuladen und anschließend in die Software zu integrieren. Folgende Übungsformen sind möglich:
Aus den in den Tests erzielten Ergebnissen erzeugt die Software Lernprofile der Nutzerinnen und Nutzer. Diese Profile können auf die Webseite www.cytologisch.de hochgeladen und die Ergebnisse als farbige Balkendiagramme dargestellt werden (Abb. 4). Die Daten werden dort lediglich visualisiert, nicht gespeichert.
Lena Westermann und Johannes Frohnhofen besuchen zurzeit die Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium Petrinum in Recklinghausen. Ihre Lernsoftware "cytologisch" wurde beim Jugendsoftwarepreis 2008 prämiert.