Die sinnvolle Nutzung Digitaler Medien im Unterricht und die Herstellung von Gendergerechtigkeit sind gemeinsame Interessen, die die Arbeitsgruppe dimeb und das BMBF-Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" verbinden.

Die Forschungsgruppe dimeb unter der Leitung von Prof. Dr. Heidi Schelhowe orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen beider Geschlechter mit dem Ziel, mehr Diversität beim Einsatz und bei der Gestaltung von Digitalen Medien, Technologien und Softwareprodukten zu erreichen. dimeb ist an der Ausbildung zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer an der Universität beteiligt. Mit der Etablierung des Zertifikatsstudiengangs "Digitale Medien in pädagogischen Kontexten“ wird versucht, dies in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte einzubringen. Diese lernen dort, die Potenziale Digitaler Medien für Bildungszusammenhänge zu verstehen und anzuwenden. Das befähigt die Lehramtsstudierenden, im späteren Berufsleben, Digitale Medien im Unterricht so einzusetzen, dass sie von Kindern und Jugendlichen beiderlei Geschlechts, unterschiedlicher Bildungsmilieus und Ethnien positiv für ihre Entwicklungsprozesse genutzt werden können.
Weiterhin gestaltet dimeb gendergerechte Lernumgebungen, führt die Begleitforschung von „Roberta“ und „Roberta Goes EU“ mit einem Schwerpunkt auf der Genderthematik durch und bearbeitet weiterführende Projekte zum Thema Gender Mainstreaming. Diese Kompetenzen machen die Arbeitsgruppe dimeb zum Experten an der Schnittstelle von Technologie/ Informatik und Pädagogik/Genderforschung.
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