Schulen ans Netz e.V.

Uwe Rotter
22.04.2009

Energie aus der Zukunft

Basierend auf den gleichnamigen Materialien des BMU-Bildungsservice wird hier ein interaktives Lernmodul zu regenerativen Energiequellen vorgestellt. Spielerisch können sich die Schülerinnen und Schüler Grundlagen zur Nutzung der Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme erarbeiten.

Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Wasserkraft

Der Energiehunger der Menschheit ist groß. Und er wird immer größer. Gleichzeitig werden die schädlichen Umweltauswirkungen der Energieerzeugung immer präsenter. So zweifelt heute fast niemand mehr an der Verantwortung des Menschen für den Klimawandel. Was kann getan werden? Regenerative Energien müssen in stärkerem Maße genutzt werden als es bislang der Fall ist, da sie weitaus umweltfreundlichere Energie liefern als herkömmliche Kraftwerke. Dieses Lernmodul vermittelt die Grundprinzipien der Nutzung verschiedener regenerativer Energiequellen. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler anhand von kleinen Online-Spielen mit Fragen beschäftigen wie beispielsweise "Wie kann ein Hohlspiegel bei der Sonnenenergie-Nutzung eingesetzt werden?" oder "Wo positioniert man am besten eine Windkraftanlage?".

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Prof. Dr. Brösicke

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie können Sie und Ihre Schulklasse Kontakt aufnehmen zu Forscherinnen und Forschern und diese an deren Institut besuchen oder in Ihren Unterricht einladen. Prof. Wolfgang Brösicke von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin erforscht die Kraft von Sonne, Wind und Wasser. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Sonne und die Umwandlung ihrer Strahlkraft in Energie. Unter anderem erforscht er Photovoltaik-Komponenten und -Systeme sowie die Langzeitspeicherung solarthermischer Energien.

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien kennen lernen.
  • die Sonne als Motor fast aller regenerativer Energiequellen (außer Erdwärme) verstehen.
  • das Prinzip des Hohlspiegels verstehen.
  • das Grundprinzip der Entstehung von Winden kennen lernen.
  • verstehen, warum man fließendes Wasser zur Energieerzeugung nutzen kann.
  • Biomasse als Energielieferant kennen lernen.
  • erfahren, dass Erdwärme in Form von Wasserdampf Turbinen antreiben und damit Strom erzeugen kann.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • eine interaktive Lernumgebung bedienen.
  • Informationen zur Thematik aus einem Text entnehmen, wesentliche Aussagen verstehen und in eigenen Texten wiedergeben können.
  • die Nutzungsmöglichkeiten des Internets kennen- und anwenden lernen.

Gestaltungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • durch die fachübergreifende und interaktive Aneignung der Thematik mithilfe einer Lernsoftware interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln können.

Kurzinformation

Thema Energie aus der Zukunft
Autor Uwe Rotter
Fächer Politik/SoWi, Physik, Geographie
Zielgruppe 8. bis 10. Schuljahr
Zeitraum circa 2 bis 4 Unterrichtsstunden, abhängig von der Verteilung der Arbeitsaufträge
Technische Voraussetzungen Betriebssystem Windows ab Version 98, Internet-Explorer ab Version 6, Flash-Player, Installation der kostenlosen Software "bildungsservice-digital" (siehe "Download"), Beamer für die Einführung, Internetzugang

Didaktisch-methodischer Kommentar

Selbstgesteuertes Lernen
Das didaktische Konzept fokussiert eine weitgehend selbstständige Erarbeitung der Inhalte. Der hohe Grad an Interaktivität und die multimediale Aufbereitung der Themen regt zum Nachforschen an. Grafische Elemente können per Drag & Drop so positioniert werden, dass dadurch inhaltliche Aussagen entstehen, zum Beispiel bei der Zuordnung von grafischen Elementen zur Visualisierung der Windrichtung. Arbeitsergebnisse können in einem virtuellen Rucksack verstaut und später an geeigneter Stelle wieder ausgepackt werden. So werden Inhalte wiederholt und vertieft. Bei Bedarf können eigene Inhalte (Texte und Bilder) einfach eingefügt werden.

Anpassung an individuelle Anforderungen
Beim Beenden der Lerneinheit bietet das Modul die Möglichkeit, die Arbeitsergebnisse zu speichern. So kann zu einem späteren Zeitpunkt die Beschäftigung an der gleichen Stelle wieder aufgenommen werden. Dies ist nicht nur für Lernende, sondern auch für Lehrkräfte interessant: Die Option, eigene Aufgabentexte und andere digitale Materialien einzufügen, abzuspeichern und den Lernenden zur Verfügung zu stellen,.ermöglicht die Erstellung individualisierter Lernmodule.

Download

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Uwe Rotter ist Fachredakteur im Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" und betreut vorrangig Inhalte zum Themenkomplex Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Materialien aus dem Bereich Sachunterricht.

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