Redaktion
25.06.2009
Zehn ausgewählte Schulklassen erforschten mithilfe von Partnerschulen einen Breitengrad. Die Ergebnisse des von der Diercke-Redaktion, dem Bundesamt für Naturschutz und Schulen ans Netz e.V. im Schuljahr 2008/2009 zum zweiten Mal ausgetragenen Klassenwettbewerbs sind nun online.

Der Auftrag der Schülerinnen und Schüler bestand darin, entlang eines Breitengrades möglichst viele Partnerschulen aufzuspüren und diese per E-Mail-Kontakt zum Mitmachen zu bewegen. Auch Städte, Gemeinden, Universitäten oder Entwicklungshilfeprojekte konnten angesprochen werden. Mit den Partnern tauschten die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Fotos und Berichte über deren umgebende Landschaft, ihre Nutzung und die dortige Flora und Fauna aus. Darüber hinaus informierten sie sich auch gegenseitig über die am jeweiligen Ort herrschenden Klimabedingungen sowie die jeweiligen Lebensbedingungen für die dort lebenden Menschen. Als virtuelle Arbeits- und Kommunikationsplattform wurde dabei lo-net² genutzt.
Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler wurden von den teilnehmenden Gruppen in Form einer Webseite veröffentlicht. Neben der Darstellung des Breitengrades enthält diese auch Informationen zur Heimatregion der „Grid-Surfer“. Nicht nur mit Bild und Text, sondern auch in Videos, die zum Teil extra für den Wettbewerb erstellt wurden, berichten Menschen aus weit entfernten Ländern, oder aus der Region der Wettbewerbsteilnehmer, über ihre Heimat. So erhielten zum Beispiel die Äquatorsurfer (Klasse 7a, Realschule Am Sportpark in Dormagen Nordrhein-Westfalen) ein Video der Familie Wanghi aus der Demokratischen Republik Kongo. Ein weiteres Video-Highlight ist das Interview mit dem Landwirt Karl Mohr aus Stieldorf im Wettbewerbsbeitrag der 30°-Süd-Sürferinnen des bilingualen Erdkunde-Grundkurses der Jahrgangsstufe 11 des Sankt-Adelheid-Gymnasiums in Bonn.
Viele Gruppen berichten auf ihrer Internetseite auch über die Organisation ihres Arbeitsprozesses, ihre persönlichen Erfahrungen und über die Fortsetzung der gewonnenen Kontakte über den Rahmen des Wettbewerbs hinaus. So plant zum Beispiel die Klasse 7a der Realschule Am Sportpark in Dormagen ein „Äquator-Fest“ sowie Unterstützung von Hilfsprojekten auf „ihrem“ Breitengrad. Am Gymnasium i.E. Rhauderfehn (Niedersachsen) hat man bereits ein weiteres E-Mail-Projekt mit dem „Grid-Surf“-Partner in Taiwan ins Auge gefasst.
1. Platz
2. Plätze
3. Plätze
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