Am Abschlusstag der Bildungsmesse, dem 20. März, heißt es ab 11:00 Uhr: "Naturwissenschaften entdecken - mit viel Energie!"
Als Medienpartner des "Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie" stellt Schulen ans Netz Materialien rund um das Thema Energieforschung und Energieversorgung der Zukunft bereit. Dabei lassen sich sowohl fächerübergreifende Inhalte als auch naturwissenschaftliche Grundlagen vermitteln. Teile unseres Angebots stellen wir Ihnen am Messesamstag auf der Bühne von Schulen ans Netz im Rahmen der Sonderschau "Medienbildung 2.0" vor. Im Anschluss an die Präsentationen und Experimente stehen Ihnen die Referentinnen und Referenten gerne für Fragen zur Verfügung.
12:00-13:00 Uhr: Keep Cool Online
Anhand des Planspiels zum Klimawandel können Ursachen des Klimawandels simuliert, nach Wegen des Klimaschutzes und Strategien zur Anpassung gesucht werden. Das Angebot ist konzipiert für die Nutzung im Unterricht und kann von Lehrkräften zur Einführung in den Themenkomplex "Klimawandel" dienen. Zum Spielen sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich, im Spielverlauf werden jedoch zahlreiche Themen eingespielt, die nachfolgend im Unterricht vertieft werden können. Uwe Rotter vom Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" berichtet über das Konzept des Spiels und den Möglichkeiten zur Integration im Unterricht. Jens Feith, Lehrer für Geographie und Englisch am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach, wird von seinen Erfahrungen im Unterricht berichten und bringt Schülerinnen und Schüler mit, denen beim Spielen über die Schultern geschaut werden darf.
13:00-14:00 Uhr: Spektroskopie mit der Energiesparlampe
Spätestens seit die Europäische Union das Ausstiegsszenario für die Glühlampe eingeläutet hat, ist die Energiesparlampe in aller Munde. Fragen wie "Nach welchem Prinzip funktioniert eine Energiesparlampe?" und "Welches sind die spektralen Bestandteile ihres Lichts?" sind deshalb für den Physik- und Chemieunterricht von großer Aktualität. Peter Stinner, Lehrer für Physik und Mathematik am Kopernikus-Gymnasium in Wissen (Rheinland-Pfalz), und Steffen Urban (Abiturient) demonstrieren mit einem Spaltspektrographen die Untersuchung einer Energiesparlampe. Sie weisen das äußerst giftige Quecksilber im Licht der Lampe nach und untersuchen, wie sich die Spektren von Billig- und Markenprodukten unterscheiden. Lernende der Oberstufe können vorgegebene Spektren mithilfe digitaler Bildbearbeitung und Tabellenkalkulation mit großer Präzision selbstständig vermessen.
14:00-14:30 Uhr: "kartografix_schule" - regenerative Energien
Antje Schmidt vom Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" zeigt die Möglichkeiten, die das Kartografie-Werkzeug bietet. Es wurde speziell für den Schulalltag vom Institut für Geoinformatik der Universität Osnabrück unter Prof. Norbert de Lange entwickelt. Man benötigt nichts weiter als einen Internetzugang und eine Registrierung. Die Lernenden können eigene thematische Karten erzeugen und die Aussagekraft von Indikatoren hinterfragen. Durch die Möglichkeit der schnellen Variation ihrer Karte lernen die Schülerinnen und Schüler, wovon eine Kartenaussage abhängt. Es wird deutlich, wie sich in Abhängigkeit von der Klassenzahl, der Wahl der einzelnen Klassengrenzen und der Farbwahl das Aussehen der Karte ändert und wie sich daraus verschiedene, scheinbar "belegbare" Aussagen ergeben. Die Lernenden erkennen die Manipulationsmöglichkeiten und dass es keine "objektiven" thematischen Karten gibt.
14:30-15:00 Uhr: Interaktive Lernmodule zum Thema Energie
Ausgewählte Lernmodule, die das Thema Energie in einer sehr ansprechenden Form vermitteln, stellt Ihnen Uwe Rotter vom Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" vor. Beispielsweise können sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch Grundlagen zur Nutzung der Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme erarbeiten. Oder sie beschäftigen sich mit der Motivation ausgesuchter Akteure aus dem Bereich "Erneuerbare Energien", deren Visionen und darauf aufbauend mit den eigenen Möglichkeiten, aktiv zu werden. Das didaktische Konzept fokussiert eine weitgehend selbstständige Erarbeitung der Inhalte. Der hohe Grad an Interaktivität und die multimediale Aufbereitung der Themen regen zum Nachforschen an. Dadurch, dass Arbeitsergebnisse gespeichert werden können, ergeben sich interessante Möglichkeiten, die Lehrkräfte in ihrer praktischen Arbeit unterstützen.