Uwe Rotter
21.07.2010
Welche Photovoltaik-Anlagen lassen sich auf welcher Fläche installieren und welchen Stromertrag kann man damit erzielen? Was im richtigen Leben sehr aufwendig wäre, kann am Computer einfach ausprobiert werden.

Anhand eines virtuellen Experiments können Photovoltaik-Module ganz einfach per Drag & Drop auf Dächern und Freiflächen installiert werden. Dabei erfahren die Nutzerinnen und Nutzer auf spielerische Weise, dass nicht jeder Modultyp auf jedem Gebäude platziert werden kann und dass der mögliche Stromertrag sehr unterschiedlich sein kann. Die Auswertung des Experiments bietet nicht nur eine Übersicht über die installierten Module, sondern nennt auch den maximal möglichen Ertrag. Das spornt an, einen neuen Versuch zu starten.
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Prof. Dr. Brösicke
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 - Die Zukunft der Energie können Sie und Ihre Schulklasse Kontakt aufnehmen zu Forscherinnen und Forschern und diese an deren Institut besuchen oder in Ihren Unterricht einladen. Prof. Wolfgang Brösicke von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin erforscht die Kraft von Sonne, Wind und Wasser. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Sonne und die Umwandlung ihrer Strahlkraft in Energie. Unter anderem erforscht er Photovoltaik-Komponenten und -Systeme sowie die Langzeitspeicherung solarthermischer Energien.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
| Thema | Positionierung von Photovoltaik-Modulen |
| Autorinnen und Autor | Uwe Rotter |
| Fach | Physik, Geographie |
| Zielgruppe | Klassen 7 bis 9 |
| Zeitraum | 1 Unterrichtsstunde |
| Technische Voraussetzungen | Rechner mit Internetanschluss in ausreichender Anzahl, Flash-Player (kostenfreier Download) |
Ergänzender Praxisbezug
Das virtuelle Experiment eignet sich sehr gut als praxisorientierte Ergänzung zu der Behandlung der physikalischen Grundlagen von Solarzellen (Fotoeffekt, Dotierung von Halbleitern) oder der Behandlung der solaren Einstrahlung (Solarkonstante, atmosphärische Streuverluste).
Experimenteller Charakter
Das Virtuelle Experiment ist so konzipiert, dass es aufgrund seiner intuitiven Bedienung sehr schnell und einfach durchgeführt werden kann. Man kann nichts falsch machen, gegebenenfalls ist lediglich das Ergebnis schlecht. Das Experiment kann beliebig oft wiederholt werden. Ambitionierte Nutzerinnen und Nutzer können jedoch anhand der im Experiment abrufbaren Informationen sehr schnell zu guten Ergebnissen kommen.
Vereinfachung der realen Verhältnisse
Das Experiment ist zwar angelehnt an reale Gebäude, Flächen und Einstrahlungsverhältnisse, trotzdem dürfen die dargestellten Werte nur als Näherung gesehen werden. Ziel des Experiments ist es, Einflussfaktoren darzustellen, die bei der Installation einer PV-Anlage zu berücksichtigen sind: Art der Photovoltaik-Anlage, Ausrichtung und Größe der zur Verfügung stehenden Fläche, Beschattung, Baustatik, Brandschutz, Entsorgung und auch Denkmalschutz. In der Realität spielt natürlich auch die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle. Das Experiment ist aber bewusst einfach gehalten, um den Spaß am Ausprobieren zu erhalten. Eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema kann anhand der unten angeführten Links erfolgen.
Bei Lehrer-Online
Im Web
Uwe Rotter ist Fachredakteur im Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" und betreut Inhalte zu den Themenkomplexen Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Energie.
