Uwe Rotter
24.11.2010
Der Begriff "Repowering" steht generell für das Ersetzen alter Anlagen zur Stromerzeugung durch neue, effizientere Anlagen. Dieser Prozess spielt insbesondere bei der Nutzung der Windenergie eine große Rolle.

Doppelte Leistung und dreifacher Stromertrag bei halber Anlagenzahl, so lautet die Faustformel beim Repowering. Zusätzlich zu dieser enormen Leistungssteigerung kann mit der Verringerung der Anzahl von Windkraftanlagen auch das Landschaftsbild entlastet werden. Abgesehen von den ästhetischen Aspekten besteht ein weiterer Vorteil darin, das auch andere mögliche Quellen der Belästigung verringert werden: Die Anlagen laufen nämlich langsamer und leiser. Und sie lassen sich aufgrund technischer Weiterentwicklungen besser in das bestehende Stromnetz integrieren. Eine interessante Option zur Verbesserung unserer Stromversorgung und damit eine Gelegenheit, ein aktuelles und jeden betreffendes Thema im Unterricht zu behandeln.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
| Thema | Repowering - mehr Strom aus weniger Anlagen |
| Autorinnen und Autor | Uwe Rotter |
| Fach | Physik, Geographie |
| Zielgruppe | Sekundarstufe II |
| Zeitraum | 2-3 Unterrichtsstunden |
| Technische Voraussetzungen | Internetzugang, einer für die ganze Klasse ist ausreichend |
Eine Einführung soll die Relevanz des Themas verdeutlichen und zur weiteren Beschäftigung motivieren. Ein Arbeitsblatt stellt eine einfache Leistungsberechnung vor, die im zweiten Schritt für die eigene Heimat angewendet werden soll. Damit wird eine Verknüpfung zur eigenen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler geschaffen. Ein weiteres Arbeitsblatt thematisiert organisatorische und soziale Aspekte der Windenergienutzung. Diese sollen im Plenum diskutiert werden. Das kann auch in Form eines Rollenspiels stattfinden.
Uwe Rotter ist Fachredakteur im Projekt "Naturwissenschaften entdecken!" und betreut Inhalte zu den Themenkomplexen Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Energie.
