Schulen ans Netz e.V.

Raumnutzungskonflikte bei Windenergieanlagen

Aufgabe der Raumplanungsbehörden ist es, im Raumnutzungskonflikt abzuwägen und „optimale“ Standorte für Windkraftanlagen zu finden. In die Rolle einer solchen Planungsbehörde schlüpfen die Schülerinnen und Schüler und schlagen einen Standort für die Gemarkung Simmersfeld–Seewald/Besenfeld im Nordschwarzwald vor.

Links Ausschnitt aus OpenStreetMap, rechts ein Foto von Windrädern vor blauem Himmel

Der Ausbau erneuerbarer Energien stößt bei den Bundesbürgerinnen und -bürgern auf breites Interesse. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sehen es als sehr wichtig oder sogar außerordentlich wichtig, die erneuerbaren Energien stärker zu nutzen und auszubauen. Allerdings stellt es sich häufig als herausfordernde Aufgabe dar, geeignete Standorte für die Produktion regenerativer Energien zu finden, da viele unterschiedliche Interessen und Anforderungen zu berücksichtigen sind. Diesen Prozess einer Standortwahl können die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines WebGIS nachvollziehen und die Ergebnisse anhand der gewählten Kriterien begründen.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Möglichkeiten der Energienutzung analysieren und bewerten.
  • Perspektiven der Energieversorgung der Zukunft nachvollziehen und bewerten.
  • bedingende und auslösende Faktoren eines raumwirksamen Problems in ihrer Wechselwirkung analysieren und Lösungsansätze für ein konkretes Planungsbeispiel erarbeiten.
  • auf kommunaler Ebene die Leitideen der Agenda 21 auf ein konkretes Planungsbeispiel übertragen.

Kurzinformation

Thema Raumnutzungskonflikte bei Windenergieanlagen
Autor Rüdiger Engelhardt
Fach Geographie, Naturwissenschaft und Technik
Zielgruppe Jahrgangsstufe 11/12; Klasse 10
Zeitraum 2-4 Stunden
Technische Voraussetzungen ausreichend Computer mit Internetanschluss

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten den Standortfindungsprozess für einen Windpark mithilfe eines Geographischen Informationssystems und analysieren die raumwirksamen Ausschlusskriterien. Das beigefügte Arbeitsblatt gibt detaillierte Hinweise zur Vorgehensweise.

Download

Internetadressen

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Rüdiger Engelhardt unterrichtet Mathematik, Geographie, Informatik, NwT und Physik am Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe. Er ist Fachberater am Regierungspräsidium Karlsruhe für die Fächer Geographie und NwT sowie Koordinator der Projektgruppe "GIS an Schulen" in Baden-Württemberg.

Ein Projekt von
 
Verwandte Beiträge
 
Dossiers
 
Medienkompetenz
 
Kooperationen
 
 
Impressum | Datenschutz | Kontakt |  Seite bookmarken:   del.icio.us  Yahoo! My Web  google Bookmarks  Digg  Mister Wong  OneView  DruckenSeitenanfang