Rüdiger Engelhardt
21.12.2010
Aufgabe der Raumplanungsbehörden ist es, im Raumnutzungskonflikt abzuwägen und „optimale“ Standorte für Windkraftanlagen zu finden. In die Rolle einer solchen Planungsbehörde schlüpfen die Schülerinnen und Schüler und schlagen einen Standort für die Gemarkung Simmersfeld–Seewald/Besenfeld im Nordschwarzwald vor.

Der Ausbau erneuerbarer Energien stößt bei den Bundesbürgerinnen und -bürgern auf breites Interesse. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sehen es als sehr wichtig oder sogar außerordentlich wichtig, die erneuerbaren Energien stärker zu nutzen und auszubauen. Allerdings stellt es sich häufig als herausfordernde Aufgabe dar, geeignete Standorte für die Produktion regenerativer Energien zu finden, da viele unterschiedliche Interessen und Anforderungen zu berücksichtigen sind. Diesen Prozess einer Standortwahl können die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines WebGIS nachvollziehen und die Ergebnisse anhand der gewählten Kriterien begründen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
| Thema | Raumnutzungskonflikte bei Windenergieanlagen |
| Autor | Rüdiger Engelhardt |
| Fach | Geographie, Naturwissenschaft und Technik |
| Zielgruppe | Jahrgangsstufe 11/12; Klasse 10 |
| Zeitraum | 2-4 Stunden |
| Technische Voraussetzungen | ausreichend Computer mit Internetanschluss |
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten den Standortfindungsprozess für einen Windpark mithilfe eines Geographischen Informationssystems und analysieren die raumwirksamen Ausschlusskriterien. Das beigefügte Arbeitsblatt gibt detaillierte Hinweise zur Vorgehensweise.
Rüdiger Engelhardt unterrichtet Mathematik, Geographie, Informatik, NwT und Physik am Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe. Er ist Fachberater am Regierungspräsidium Karlsruhe für die Fächer Geographie und NwT sowie Koordinator der Projektgruppe "GIS an Schulen" in Baden-Württemberg.
